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Die Zonierung

Biosphärenreservate sind einheitlich zu schützende und zu entwickelnde Gebiete. Zur Umsetzung der verschiedenen Ziele und Funktionen sind sie räumlich in drei Zonen gegliedert, die eine Abstufung der Nutzungsintensität ermöglichen.

Das UNESCO-Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ ist in drei Schutzzonen gegliedert.

In der Kernzone steht die ungestörte Natur im Mittelpunkt. Alle Lebensräume werden ohne Nutzung ihrer natürlichen Entwicklung überlassen und bieten Rückzugsraum für störungsempfindliche Arten. Hier dürfen nur besonders ausgewiesene Wege betreten werden. Sie besteht aus 11 Teilflächen.

Die einzelnen Kernzonen werden von der Pflegezone als Pufferbereich umschlossen. In der Pflegezone erfolgt eine naturverträgliche Landnutzung, die den Schutz von Arten sowie die Pflege und Entwicklung von Biotopen als vordergründige Ziele hat.

Die Kern- und Pflegezonen sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen und zum Großteil als FFH-Gebiet geschützt.

In der Entwicklungszone steht der Mensch im Mittelpunkt, wobei hier solche Wirtschaftsabläufe erhalten und entwickelt werden, die den Ansprüchen von Mensch und Natur gleichermaßen Rechnung tragen und eine harmonische Kulturlandschaft fördern.

 

SCHUTZZONE III - ENTWICKLUNGSZONE
 

SCHUTZZONE II - PFLEGEZONE
 

SCHUTZZONE I - KERNZONE
 

 

(Zone III)
Fläche: 16.890 ha

(Zone II)
Fläche: 13.857 ha

(Zone I)
Fläche: 1.788 ha

 

Hauptbereich des Lebens und Wirtschaftens, z.B. Siedlungen

Bereiche mit naturverträglichen Nutzungsformen, z.B. Teichwirtschaften

Totalreservat - ohne menschlichen Einfluss - Betreten verboten

Verteilung der Zonen im Reservat:

Karte Erweiterung BR OHTL